Ein Vampir ist nicht genug - Jennifer Rardin

    "Ein Vampir ist nicht genug"
    Jennifer Rardin

    Story: Jaz Parks arbeitet für die CIA und jagt Vampire. Ihr Partner Vayl ist ebenfalls ein Vampir, gehört jedoch logischerweise zu den Guten. In dem ersten Band jagen sie einen alten Vampir, der durch die Beschwörung einer Art Gottheit die Weltherrschaft anstrebt.

    Urteil: Die Geschiche, insbesondere die Heldin Jaz Parks erinnert ein wenig an Anita Blake und die Reihe von Laurell K. Hamilton, erreicht diese aber leider nicht.
    Die Grundidee ist meiner Meinung nach ganz gut ausgedacht, die Umsetzung ist jeoch relativ einfach geschehen. Einige Längen, vor allem zu Beginn, verzögern den Spannungsaufbau, der sich erst am Ende des ersten Drittels entfaltete. Die Figuren haben durchaus Potential und werden gut eingeführt, leider bleiben sie ein wenig farblos. Jaz, die an dem Verlust ihres früheren Teams und dem darausresultierenden Bruch mit ihrem Zwillingsbruder fast zerbricht, wirkt ein wenig unglaubwürdig. Die Autorin behauptet zwar immer wieder Sachverhalte, doch die Handlungen haben diese bei mir nicht festigen können. Vayl wird am Anfang als harter Vampir dargestellt, leider ändert sich dieses Bild recht schnell unter anderem durch die ständigen Übersetzungen seiner Gesten. Ein Vampir von dem alle gefühlten 10 minuten ein Mundwinkel zucken als kichern! übersetzt wird, der kann auf mich einfach nicht mehr wie der harte Kerl wirken.
    Dennoch fand ich den ersten Band schön zu lesen, denn die Spannung entwickelt sich mit der Zeit und die Geschichte kommt ohne den ganzen Liebesschnulz aus. Die Figuren haben Potential, das sich mit den nächsten Büchern durchaus entwickeln kann.

    Fazit: Die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren trägt durch die Geschichte und bügelt manche Schwächen in Schreibstil und Umsetzung wieder aus. Ich gebe 4 von 5 Sternen.


    ISBN: 3453533119



    Fazit zur den erschienen Bänden 2 und 3: Leider ist die oben noch erwartete Entwicklung nicht eingetreten. Die Geschichten werden zunehmen konstruierter. Der Antagonist bleibt derselbe, es ergeben sich nur immer haarsträubendere Aspekte. Nicht nur das Magiekonstrukt bleibt undurchschaubar, uch die technischen Geräte, die das team zur Verfügung hat, werden immer unglaubwürdiger. (Vielleicht hab ich aber auch nur keine Ahnung^^) Die Personen bleiben leider flach und die Autorin verlegt sich immer mehr auf plumpe Behauptungen, statt diese in die Handlungen und Interaktionen einzuflechten.
    Für die Folgebände vergebe ich nur noch 2 von 5 Sternen.


    ISBN: 3453533127

    und
    ISBN: 345352585X

    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Jennifer Rardin "Ein Vampir ist nicht genug" - Erstellt von: cassiopeia Original-Beitrag anzeigen
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