Abendstern
27.02.07, 19:24
Der März ist ein nasser Monat, der Aphrodite, der Göttin der Liebe, heilig. Viele Festtage in diesem Monat drehen sich um Hochzeit, Mutterschaft und Brautzeit.
1. März:
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Die Matronalien (römisch)
An den Matronalien feiert man Frauen und Macht. Geehrt wird am diesen Tag Juno Lucina, die Beschützerin der Frauen und der Familie. In Gebeten an diese Göttin erfleht man eine gute, glückliche Ehe, und die Frauen erhalten Geschenke von ihren Männern.Man zündet die Tempelfeuer an und begrüsst das neue Wachstum auf die Erde. Die Göttin wurde verschleiert dargestellt, mit Blumen in der rechten Hand und einem Säugling im linken Arm.
2. März:
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Erstes Vestalinnenfest (römisch)
Die vestalischen Jungfrauen waren ein Lehrorden mächtiger Frauen, die als Priesterinnen der Vesta dienten, der Göttin des reinigenden Feuers. Diese Priesterinnen waren sowohl homo- als auch heterosexuell aktiv - die Bezeichnung >Jungfrau<, lateinisch virgo, bedeutet lediglich >eine Umschlossene<. An diesem Tag werden alte Zweige vom Altar entfernt und ein neues Feuer angezündet.
Im alten Irrland wurde das fest der Rhiannon, der grossen Königin, Muse und weissen Göttin gefeiert. Zünde heute ein lila Kerze an für die Inspiration.
3. März:
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Puppenfest (japanisch)
In Japan feiern kleine Mädchen an diesem Tag das Fest der Puppen. Überall im Haus werden Puppen aufgestellt, die die weiblichen Ahnen darstellen, und die kleinen Mädchen spielen den ganzen Tag mit ihnen. Auf japanisch heisst dieser Tag >Hina Mastsuri<.
4. März:
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Muttertag (englisch)
Dies war der ursprüngliche Muttertag. Schon vor Jahrhunderten war es in England Brauch, am mittleren Sonntag in der Fastenzeit die Mutter zu besuchen. Man schenkte ihr einen Laib Brot und trank mit ihr eine Schale Biersuppe. Das Beste aber war, dass Jahrmarktsveranstaltungen und der Karneval mit dem Muttertag zusammenfielen, daher gab es viel zu tun. Bei näherem Hinsehen wirkt dieser Festtag eher wie ein Feiertag der Erdmutter, vermutlich Ceres`, der Ernährerin. Besuche an diesem Tag deine Mutter, bring ihr ein Geschenk, führe sie aus. Ich bin für jede Menge Feiern für Mütter.
5. März:
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Festtag der Isis (nordafrikanisch)
Wer ist Isis ? Stell dir eine schöne Frau mit langen schwarzen Haaren, dunkler Haut und Augen von der Farbe des schwarzen Onyx vor : Sie sitzt auf ihrem Thron und stillt ihr Baby. Und nun stellt man sich die gleiche schöne Frau mit durchsichtigen Flügeln vor; Gewand und Krone sind mit glitzernden Rubinen und Smaragden geschmückt. Sie trägt goldene Armreifen und Fusskettchen. In der einen Hand hält sie die Peitsche der Oberherrschaft, in der anderen ein Kind. Das sind nur einige Abbilder der Königinmutter Isis in ihrer Pracht.
Isis wurde in ganz Asien und Europa angebetet. In einer Ruineninschrift in meinem Heimatland Ungarn beschreibt sich die Göttin selbst: >Ich bin es, die Herzen verbindet.< Das ägyptische Bild von Mutter Isis mit ihrem Kind Horus an der Brust ist sehr bekannt, wie auch seine Verbindung zur Madonna mit dem Jesukind. Der Gedanke ist der gleiche: Das grundsätzliche Band der Menschheit, der Fels, auf dem alle Gesellschaften erbaut sind, ist die Mutter mit ihrem Kind. Isis wird vornehmlich mit Ägypten in Zusammenhang gebracht, aber auch im Römischen Reich, wo sie zur Hauptgöttin wurde, war ihr Kult weit verbreitet. Königin Isis war in Ägypten Thron, Autorität und Kultur. Apuleius beschreibt sie in Buch I I von >Der Goldene Esel<: >Ich bin Natur, die Mutter aller Dinge, die Beherrscherin aller Elemente, erster Ursprung der Zeit, höchste aller Gottheiten, Königin der Toten, einzig und allein in einer Gestalt manifestiert. Nach meinem Willen bewegen sich die Planeten des Himmels, die gesunden Winde der Meere, ereignet sich das traurige Schweigen der Hölle. Mein Name, meine Gottheit, wird in der ganzen Welt auf die unterschiedlichste Weise, mit den vielfältigen Bräuchen und unter zahlreichen Namen angebetet.<*
Die Anrufung von Isis als Herrscherin der sicheren Seefahrt und Erfinderin des Segels hat im Niltal seinen Ursprung; man feiert sie auf einem Schiff, weil sie die Reise durchs Leben symbolisiert. Meditiere heute darüber, was du in diesem Jahr erreichen willst. Segne Fischerboote mit Weihrauch oder wirf Blumen ins Meer.
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*Barbara G. Walker: The Woman`s Encyclopedia of Myths and Secrets, San Francisco 1983, S. 453 (deutsche Ausgabe: Das geheime Wissen der Frauen, München 1995).
L.G
*Sternchen
3896311433
1. März:
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Die Matronalien (römisch)
An den Matronalien feiert man Frauen und Macht. Geehrt wird am diesen Tag Juno Lucina, die Beschützerin der Frauen und der Familie. In Gebeten an diese Göttin erfleht man eine gute, glückliche Ehe, und die Frauen erhalten Geschenke von ihren Männern.Man zündet die Tempelfeuer an und begrüsst das neue Wachstum auf die Erde. Die Göttin wurde verschleiert dargestellt, mit Blumen in der rechten Hand und einem Säugling im linken Arm.
2. März:
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Erstes Vestalinnenfest (römisch)
Die vestalischen Jungfrauen waren ein Lehrorden mächtiger Frauen, die als Priesterinnen der Vesta dienten, der Göttin des reinigenden Feuers. Diese Priesterinnen waren sowohl homo- als auch heterosexuell aktiv - die Bezeichnung >Jungfrau<, lateinisch virgo, bedeutet lediglich >eine Umschlossene<. An diesem Tag werden alte Zweige vom Altar entfernt und ein neues Feuer angezündet.
Im alten Irrland wurde das fest der Rhiannon, der grossen Königin, Muse und weissen Göttin gefeiert. Zünde heute ein lila Kerze an für die Inspiration.
3. März:
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Puppenfest (japanisch)
In Japan feiern kleine Mädchen an diesem Tag das Fest der Puppen. Überall im Haus werden Puppen aufgestellt, die die weiblichen Ahnen darstellen, und die kleinen Mädchen spielen den ganzen Tag mit ihnen. Auf japanisch heisst dieser Tag >Hina Mastsuri<.
4. März:
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Muttertag (englisch)
Dies war der ursprüngliche Muttertag. Schon vor Jahrhunderten war es in England Brauch, am mittleren Sonntag in der Fastenzeit die Mutter zu besuchen. Man schenkte ihr einen Laib Brot und trank mit ihr eine Schale Biersuppe. Das Beste aber war, dass Jahrmarktsveranstaltungen und der Karneval mit dem Muttertag zusammenfielen, daher gab es viel zu tun. Bei näherem Hinsehen wirkt dieser Festtag eher wie ein Feiertag der Erdmutter, vermutlich Ceres`, der Ernährerin. Besuche an diesem Tag deine Mutter, bring ihr ein Geschenk, führe sie aus. Ich bin für jede Menge Feiern für Mütter.
5. März:
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Festtag der Isis (nordafrikanisch)
Wer ist Isis ? Stell dir eine schöne Frau mit langen schwarzen Haaren, dunkler Haut und Augen von der Farbe des schwarzen Onyx vor : Sie sitzt auf ihrem Thron und stillt ihr Baby. Und nun stellt man sich die gleiche schöne Frau mit durchsichtigen Flügeln vor; Gewand und Krone sind mit glitzernden Rubinen und Smaragden geschmückt. Sie trägt goldene Armreifen und Fusskettchen. In der einen Hand hält sie die Peitsche der Oberherrschaft, in der anderen ein Kind. Das sind nur einige Abbilder der Königinmutter Isis in ihrer Pracht.
Isis wurde in ganz Asien und Europa angebetet. In einer Ruineninschrift in meinem Heimatland Ungarn beschreibt sich die Göttin selbst: >Ich bin es, die Herzen verbindet.< Das ägyptische Bild von Mutter Isis mit ihrem Kind Horus an der Brust ist sehr bekannt, wie auch seine Verbindung zur Madonna mit dem Jesukind. Der Gedanke ist der gleiche: Das grundsätzliche Band der Menschheit, der Fels, auf dem alle Gesellschaften erbaut sind, ist die Mutter mit ihrem Kind. Isis wird vornehmlich mit Ägypten in Zusammenhang gebracht, aber auch im Römischen Reich, wo sie zur Hauptgöttin wurde, war ihr Kult weit verbreitet. Königin Isis war in Ägypten Thron, Autorität und Kultur. Apuleius beschreibt sie in Buch I I von >Der Goldene Esel<: >Ich bin Natur, die Mutter aller Dinge, die Beherrscherin aller Elemente, erster Ursprung der Zeit, höchste aller Gottheiten, Königin der Toten, einzig und allein in einer Gestalt manifestiert. Nach meinem Willen bewegen sich die Planeten des Himmels, die gesunden Winde der Meere, ereignet sich das traurige Schweigen der Hölle. Mein Name, meine Gottheit, wird in der ganzen Welt auf die unterschiedlichste Weise, mit den vielfältigen Bräuchen und unter zahlreichen Namen angebetet.<*
Die Anrufung von Isis als Herrscherin der sicheren Seefahrt und Erfinderin des Segels hat im Niltal seinen Ursprung; man feiert sie auf einem Schiff, weil sie die Reise durchs Leben symbolisiert. Meditiere heute darüber, was du in diesem Jahr erreichen willst. Segne Fischerboote mit Weihrauch oder wirf Blumen ins Meer.
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*Barbara G. Walker: The Woman`s Encyclopedia of Myths and Secrets, San Francisco 1983, S. 453 (deutsche Ausgabe: Das geheime Wissen der Frauen, München 1995).
L.G
*Sternchen
3896311433