Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Frage] Tod meines Vaters
Hallo liebe Leute,
leider ist vor 3 Wochen mein lieber Vater verstorben mit noch viel zu jungen 60 Jahren. Er hatte schon länger Herzprobleme aber es ging ihm recht gut, er war ständig unterwegs, usw. usw.
Bis zu der Nacht vor 3 Wochen als er sich schlafen legte und nicht mehr aufwachte. Das hat mich logischerweise ganz schön umgehauen und extremst traurig gemacht. Es ist eine Achterbahnfahrt, heute kann ich euch sagen, das Leben muss weitergehen bzw. geht weiter und jeder von uns wird das erleben, der eine früher (wie ich) und der andere später. Ob es einen großen Unterschied macht wann es ist, weiß ich nicht. Ich denke Eltern sind Eltern und das tut immer weh. So denke ich heute und mir geht es einigermaßen gut. Es gibt aber auch die Tage wo ich total am Boden bin, mich die Ohnmacht diesen Menschen nie wieder zu sehen auffrisst und ich nichts mehr mag und kann.
Was mich interessiert und deshalb schreibe ich auch extra in dieses Forum ist die Tatsache wie ihr darüber denkt ? Mich beschäftigt extremst die Frage ob es etwas nach dem Tod gibt ? Ich bin sehr am zweifeln, das liegt auch daran, dass ich ein Mensch bin der nur das glaubt was er auch sieht.
Mich würde auch interessieren was ihr von sogenannten "Medien" haltet, die angeblich Kontakt zu verstorbenen aufnehmen können ?
Das sind alles Dinge die ich mich ständig frage und ich wünsche mir nichts mehr als das mein Vater mich sehen kann und meine weitere Entwicklung weiterverfolgen kann von wo auch immer aus.
Schreibt mir eure Meinungen, eure Erfahrungen mit diesem Thema, wie geht man damit um ?, was kann ich tun damit es mir besser geht ? gibt es hilfreiche Rituale ?, glaubt ihr an ein Leben danach ? usw, usw, usw.
Ich danke schonmal jetzt für die Antworten und freue mich darauf sie zu lesen. Ich bin leider momentan alle 2 Tage am PC, da ich seit 3 Wochen bei meiner Mutter "wohne" bzw. schlafe. Ich möchte sie jetzt nicht alleine lassen denn ich kann mir vorstellen, dass es ihr noch schlechter geht. Mein Leben steht noch bevor mit 28 Jahren, bei ihr ist das schwieriger mit über 50.
Vielen Dank und lieben Gruß
und frohes Fest euch allen auch wenn meins nicht so froh ist dieses Jahr.
Es tut mir sehr leid für Dich
Es ist immer schlimm, wenn man jemanden den man liebt verliert, um so mehr, wenn es noch viel zu früh ist.
Die einzigen Erfahrungen die ich mit dem Thema bisher gemacht habe, betreffen eigentlich eher Uroma und Uropa, also bei Menschen, bei denen es schon im Vorfeld zu erwarten war, dass der Zeitpunkt bald kommt, an dem man sich verabschieden muss.
Allerdings habe ich vor einigen Wochen meine geliebte Katze verloren.
Mag jetzt einer sagen, das ist nicht das gleiche, aber ich bin mit dem Tier aufgewachsen, und es war für mich wie ein Familienmitglied, wie ein Bruder.
Es tut weh, es tut sehr lange und sehr tief weh.
Das einzige was mir persönlich hilft ist der Gedanke, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, ein Leben, in dem man sich irgendwann wieder begegnet und es dem Verstorbenen gut geht.
Die Tierliebhaber, nennen das das Land hinter der Regenbogenbrücke.
Da gibts auch unzählige Gedichte dazu.
Ich denke da gehen nicht nur die Tiere hin, sondern auch die Menschen.
Wäre ja doof, wenn ich nach dem Tod zwar meine Katzen wieder sehen darf, aber nicht meine restliche Familie, oder?
Was mir auch hilft sind in ruhigen Minuten Gespräche mit den Verstorbenen zu führen. Oft träume ich dann auch kurz darauf von demjenigen.
Sehe ihn/sie, wie es ihnen jetzt gut geht, sie keine Schmerzen und Sorgen mehr haben und so.
Vielleicht nur reines Wunschdenken, aber mir hilfts...
Ich hoffe, dass es Dir und deiner Mutter bald besser geht.
Ich weiss der Schmerz wird nie ganz vergehen, aber mit der Zeit wird er erträglicher, und man erinnert sich nach und nach mehr an die schönen Dinge, die miteinander verbinden
ich denke an dich *umarm*
Alae,
Ich koennte dir mein Beileid aussprechen, doch wuerde dies nichts helfen. Weder dir noch deinen Eltern, darum werde ich dieses Kapitel weglassen, sei mir nicht boese.
Erfahrungen mit toten habe ich schon gesammelt, im grunde viele... wenn du moechtest kannst du mich ja mal privat ansprechen dann koennen wir darueber reden... Ich hab das nun in soviele threads gesetzt... das wird langsam langweilig *schmunzel*
Also scheu dich nicht mich anzusprechen... ich hab auch meine grosseltern beide kurz hintereinander verloren, und sie waren fuer mich eltern, vieleicht kann ich dir irgendwie helfen.
Lg
Adena
Ein Schiff, das am Horizont verschwindet, ist nicht fort, man kann es nur nicht mehr sehen.
Nun, ich weiß sehr genau, wovon du sprichst.
Auch ich habe einen geliebten Menschen, meine Mutter, vor 5 Jahren an den Krebs verloren. Und seither beschäftigt mich die gleiche Frage Tag für Tag. Aber ich habe bisher noch keine Antwort gefunden. Man mag es glauben, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, aber wissen tun wir es nicht. "Wissen kann immer nur das Ergebnis eigener Erfahrung sein, kann weder übernommen noch weitergegeben werden. Alles, was ich von anderen übernehme, kann ich lediglich glauben, niemals wissen.
...Glauben heißt:nicht wissen." (Th. Dethlefsen)
Für mich ist das so, daß ich einfach hoffe, daß es ein Leben, oder wie immer man es bezeichnen möchte, nach dem Tod gibt.
Ich hatte zwar noch keine wirklich überzeugenden Erlebnisse, aber manchmal geschehen eben so kleine Dinge, die diese Hoffnung in mir stärken. Ein Beispiel, an jedem Todestag und Geburtstag meiner Mutti trifft sich die Familie, ihre Eltern, meine Schwester und ich und unser Vater. Wir gehen dann gemeinsam zum Friedhof und sitzen anschließend noch zusammen. Der Todestag ist im November, meist trübe und kalte Tage, der Geburtstag im April. Aber jedesmal wenn wir zu diesen Tagen an ihrem Grab stehen, kommt just in dem Moment die Sonne zum Vorschein und scheint auf ihr Grab, als wollte sie uns sagen " ich bin hier, bei euch, seid nicht traurig!". Ich habe nach ihrem Tod noch eine zweite Ausbildung gemacht, um in der Firma meiner Eltern einsteigen zu können um nunmehr meinen Vater unterstützen zu können. Ich mußte für diesen Job fünf Prüfungen absolvieren, kein Zuckerschlecken, aber ich habe alle beim ersten mal bestanden. Ich will jetzt nicht sagen, daß der Geist meiner Mutter mir dabei geholfen hätte, aber irgendwie auch wieder doch, und sei es nur seelisch oder mental. Ich denke, allein der Glaube, es könnte so sein, es könnte möglich sein, daß sie hier bei uns ist und über uns wacht, gibt mir Mut und Kraft.
Auch mein Vater erzählte mir von seinem Traum, in dem er von meiner Mutter träumte, wie sie in unserem Garten unter einer Birke steht und ihn seltsam anlächelte,ebenfalls wieder so, als sagte sie "warum seid ihr traurig, ich bin doch hier".
Schon seit längerem spiele ich mit dem Gedanken umzuziehen in eine andere Stadt. Ein Grund, warum ich es immer wieder verwerfe ist, weil ich glaube, daß meine Mutter mich dann nicht mehr findet. Tja, wie auch immer.
Ich sage dir, folge einfach deinem Gefühl. Es kann dir doch niemend verübeln daran zu glauben, daß dein Vater sich weiterhin um euch kümmert. Evtl. ist es jetzt auch noch zu früh, weil der erste schlimme Schmerz noch nicht überwunden ist, aber vielleicht entdeckst auch du kleine Zeichen, wenn du nur ein wenig mit deinem Herzen hörst und siehst.
Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und wärmenden Sonnenschein.
Hallo Dirk d,ich glaube durchaus, das es auch ein Leben nach dem Tode gibt.Wir in unserer Zeit sind der Ansicht,das die Zeit,das Leben ,linear verläuft.Diese Ansicht der Dinge war in alten Kulturen nicht der Fall.Dort wurde die Zeit,das Leben als KREIS wahrgenommen.Auch heute sagen wir ja noch "der Kreis des Lebens schließt sich".So wird auf einen Winter ein Frühling kommen,auf das Sterben eine Auferstehung.Das einzige,das uns zu Tuen bleibt ist mit der Zeit den Verstorbenen loslzulassen.
Hallo liebe Leute,
Was mich interessiert und deshalb schreibe ich auch extra in dieses Forum ist die Tatsache wie ihr darüber denkt ? Mich beschäftigt extremst die Frage ob es etwas nach dem Tod gibt ? Ich bin sehr am zweifeln, das liegt auch daran, dass ich ein Mensch bin der nur das glaubt was er auch sieht.
Mich würde auch interessieren was ihr von sogenannten "Medien" haltet, die angeblich Kontakt zu verstorbenen aufnehmen können ?
Das sind alles Dinge die ich mich ständig frage und ich wünsche mir nichts mehr als das mein Vater mich sehen kann und meine weitere Entwicklung weiterverfolgen kann von wo auch immer aus.
Schreibt mir eure Meinungen, eure Erfahrungen mit diesem Thema, wie geht man damit um ?, was kann ich tun damit es mir besser geht ? gibt es hilfreiche Rituale ?, glaubt ihr an ein Leben danach ? usw, usw, usw.
Heja DirkD
Meine Großtante sagte mal, wirklich tot ist ein Mensch erst, wenn niemand mehr an ihn denkt. Das ist ein sehr tröstlicher Gedanke, denn jenseits aller Vermutungen über ein Leben nach dem Todek im Himmelreich oder sonstwo, ist es ganz greifbar und selbst erfahrbar: Jedesmal wenn Du an Deinen Vater denkst, wird er wieder lebendig - für Dich. Er lebt in Deinen Erinnerungen, in Deinem Herzen weiter und auf diese Weise bekommt er auch - sozusagen hautnah - Deine Entwicklung mit und kann jederzeit bei Dir sein. Du kannst ihn wann und wo immer Du willst um Rat fragen und er wird ganz sicher Antworten für Dich haben. So wie meine Großtante, die einer der mir liebsten und wichtigsten Menschen in meinem Leben war und starb, als ich grad mal 8 Jahre alt war. Ich habe z.B. sehr lange Jahre nach dem Tod meiner Großtante noch mit ihr geredet, abends im Bett, wenn ich allein war, einfach Zwiesprache gehalten, meine Sorgen erzählt, weil sie der Mensch war, von dem ich mich immer verstanden fühlte. Dann kamen schon auch nochmal die Tränen, weil sie mir fehlte. Aber es hat auch immer sehr viel Klarheit und Trost gebracht, einfach nur dieses "sich ausquatschen" und das Baden in dem Gefühl von geliebt werden und Geborgenheit, das aus meiner Erinnerung sehr stark wieder aufstieg in solchen Momenten.
Es ist bestimmt schwer für Dich, bei einem so plötzlichen und unerwarteten Tod Deines Vaters. Vielleicht hilft Dir ein Ritual, mit dem Du Dich verabschiedest, ihm alles sagst, was Du ihm noch sagen wolltest, es vielleicht aufschreibst, an sein Grab bringst und dort unter einer Pflanze in die Erde gräbst. Gestalte es selbst, mach es ganz so, daß Du Dich Deinem Vater nahe fühlst. Ist ja eigentlich auch egal, wo er sich eventuell befindet, er ist ja immer in Dir, in Deinen Erinnerungen und dort hast Du den direktesten Draht zu ihm.
Ich finde das toll, daß Du bei Deiner Mutter bist und ihr beistehst. Aber vergiß Dich nicht dabei, Du trauerst auch und Trauer ist sehr wichtig. Die Zeit solltest Du Dir ebenso nehmen, wie Deine Mutter jetzt Deine Nähe und Fürsorge braucht.
Nuja, mir persönlich ist es egal, obs ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht. Es reicht mir, daß die Menschen, die mir lieb und teuer sind, nach ihrem Tod in mir weiterexistieren.
Hallo @ll,
danke für die lieben Worte von euch allen. Es ist schon alles sehr sehr komisch. Gestern ist man noch da und alles ist OK und morgen gibt es dich nicht mehr und man sieht die NIE wieder. Das ist verrückt. Ich darf mich gar nicht hineinsteigern in diesen Gedanken, denn es ist zu verrückt. Und doch ist so das Leben und jeder von uns wird gehen. Da frage ich mich manchmal wozu wir leben ? Um die ganze Zeit zu kämpfen, als kleine Kinder erstmal alles mühsam lernen, das Teenie Alter mit allen Entäuschungen usw., das erwachsen werden, die Eltern loslassen und ausziehen, einen Partner finden (mehrmals auf die Schnauze fallen bei der Wahl) die Eltern beerdigen, selber alt werden, Krankheiten überstehen um dann in einer Holzkiste zu verrotten. Schrecklich !!! Im Prinzip kämpft man sich das ganze Leben durch aber wozu ? Und doch will man Leben, hofft immer wieder auf gute Zeiten, freut sich über die glücklichen Momente, usw.
Irgendwo habe ich mal gelesen "Der Sinn des Lebens ist es das Leid so gering wie möglich zu halten" , der Spruch gefällt mir am besten.
Freue mich weiterhin auf tolle Antworten, bin interessiert wie ihr das seht. Ich bin einfach nur entäuscht, habe das Gefühl das jeder Penner (damit meine ich mal die bösen Menschen, Verbrecher, Mörder, usw.) länger leben darf als mein Vater, der jedem Menschen geholfen hat, immer zuletzt an sich gedacht hat, unzählige Humanitäre Hilfen organisiert hat für die halbe Welt, wo immer er auch helfen konnte, tat er es und das ist der Dank dafür ???
Vielleicht war das sein Fehler zu gut zu sein, habe das Gefühl das jeder der sich nicht alles zu Herzen nimmt und egoistisch ist und auch teilweise "abgewich..." länger und gesünder lebt.
Lieben Gruß an alle !
Hallo Dirk, nun laß dich malliebinarmnehmundfestknuddeln :gruppenk: .
Es ist schon verständlich, daß du jetzt solche negativen Gedanken hast, und ich kann dir sagen, es werden noch mehr werden und sie werden dich lange verfolgen, sowie Zweifel und Ängste. Irgendwo ist es auch gut so, damit man sich mit der ganzen Situation auseinandersetzen kann und auch selbst eine wichtige Lektion des Lebens lernt, die dich aber letztlich nur stärker und reifer werden läßt. Laß diese negativen Gedanken aber nicht die Oberhand gewinnen, laß alles in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Die Einheit der Gegensätze muß immer da sein, sonst versinken wir im Chaos. Du weißt vielleicht, alles ist polar, jeder Pol hat seinen Gegenpol. Leben und Tod, geben und nehmen,Mann und Frau, Licht und Schatten und unendlich mehr....
Deine Welt ist zur Zeit sehr schattig, eiskalter Winter. Laß wieder die Sonne in dein Leben treten, tritt heraus aus dem Schatten und komm ans Licht, auch wenn es im Moment noch schwer fällt und du geblendet wirst.
Sieh doch, dein Vater hat ein erfülltes und sinnvolles Leben gelebt,was du mit Stolz und Liebe behaupten kannst! Und niemand kann euch das je wieder nehmen. Verschwende nicht deine Nerven mit grübeln über andere! Dein Vater war im Herzen gewiß weitaus glücklicher und zufriedener als viele unserer Zeitgenossen. Nutze dieses Fundament und baue das Haus darauf. Ja, vielleicht kannst du ja sein Erbe antreten und ihm ein würdiger Nachfolger werden. So erkennst du sein Tun und Schaffen an und kannst für dich selber neue Erfüllung finden und bist in dieser Tätigkeit Eins mit ihm. Hast du darüber schon mal nachgedacht?
Ja, vielleicht kannst du ja sein Erbe antreten und ihm ein würdiger Nachfolger werden.
Hi, vielen lieben Dank für die lieben Worte. Ich möchte weiter meine negativen Gedanken aussprechen und zwar in Bezug auf das oben geschriebene. Ich werde ganz sicher nicht sein Erbe antreten denn ich bin extremst entäuscht über die Leute, die Bekannten usw. denen er immer geholfen hat und was er nicht für sie alles getan hat und wo sind sie jetzt ??? Einige kamen zur Beerdigung und haben sich seitdem nie wieder gemeldet um zu gucken wie es mir und meiner Mutter geht. Die anderen waren nichtmal zur Beerdigung gekommen. Einer sagte zu einem weiteren Bekannten "Warum soll ich da hin, er wird auch nicht auf meiner Beerdigung sein ! " Das haben wir jetzt im nachhinein gehört. So eine Schweinerei, das kann ich gar nicht glauben.
Als er noch gesund war und helfen konnte waren alle da, nach seinem Schlaganfall vor 7 Monaten wurde es schon rar und jetzt fast ganz vorbei.
Dieses Erbe werde ich nicht antreten. Ich rede jetzt nicht von den ganzen Humanitären Aktionen die er geleistet hat indem er Tonnenweise Kleidung gesammelt hat in seiner alten Firma (Modecentrum) und sie verschickt hat. Das finde ich toll und da bin ich auch Stolz drauf auch wenn ich ein anderer Mensch bin und doch sehr egoistisch denke. Aber auch das kommt nicht von allein, denn ich habe meinen Vater gesehen, der erstmal allen anderen geholfen hat, dann erst seiner Famillie und zuletzt sich selbst und das möchte ich nicht. Erst ICH und dann helfe ich anderen nicht andersrum.
Lieben Gruß und Knuddel zurück :)
mag sein, dass diese Einstellung hier und da kritisiert wird, aber ich kann Dich sehr gut verstehen dirk!
Sicher hat es deinen Vater nicht so sehr gestört, dass er anderen geholfen hat, aber selbst nicht viel zurückbekommen hat.
Ich bin selbst jemand der oft erst daran denkt was andere denken und fühlen, erst da helfen will, wo man gebraucht wird (zwar nciht im Grossen, sondern eher im engeren Umfeld)
doch wenn man merkt dann man selbst oder in deinem Fall dein geliebter Vater nur ausgenutzt wird, hinterher vielleicht noch ausgelacht oder schlecht gemacht wird ....
da verliert man wohl jeden Sinn dafür!
Ich hoffe, dass Du durch diese Erlebnisse nicht ZU hart und egoistisch wirst...
Aber ich habe mittlerweile auch gelernt, dass ein gewisser Egoismus als Selbstschutz einfach sein MUSS!
Man kann nicht immer nur geben und geben!
Sonst ist am Ende nix mehr da, nur noch eine leere Hülle.
Kann mir gut vorstellen, dass Dich das ziemlich wütend macht, oder?
Der Verlust ist schon schlimm genug, aber wenn man sieht, was die angeblichen Freunde deines Vaters so von sich geben, da kann es einem schon übel werden *liebknuddel*
Hallo an alle,
vielen Dank für die lieben Antworten. Es ist echt nicht einfach. Gibt immernoch Tage wo ich denke das alles nicht wahr ist aber ist es leider.
Habe mich selbst total in Bücher gestürzt, lese über den Tod und das angebliche danach usw. Nahtoderfahrungen und Medien die angeblich Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen können. Sehr interessant das ganze. Mache gerade ne Pause, weil ich 4 Bücher in einer Woche gelesen habe und mir das schon in den Kopf steigt.
Muss ja auf mich aufpassen, dass ich nicht in etwas reinrutsche bzw. nur noch daran glaube und festhalte.
Habe ganz komische Erfahrungen gemacht und komme immer mehr zu dem Schluß dass es etwas geben muss.
Ein Ereigniss will ich euch erzählen. Die Schwester von meiner bereits verstorbenen Oma rief in heller Aufregung bei uns an und fragte was mit meinem Vater sei. Hintergrung ist folgender: Sie wohnt weit weg und hatte die letzten 5 Jahre keinen Kontakt zu ihm. Sie träumte aber in der Nacht von ihrer toten Schwester und sie sagte ihr im Traum "(Name) musste leider gehen, sein Herz war zu schwach".
Wahnsinn oder ??? Das ist kein MIst den ich euch erzähle, die Frau wusste nichts von dem Tod meines Vaters und wollte nur nach dem Traum sich erkundigen was los ist und da sagten wir ihr was passiert sei auch das er Herzkrank war, genau wie es ihr im Traum gesagt wurde.
Was soll ich noch sagen ? An solche Zufälle glaube ich nicht.
Trotzallem ist es sehr schwer, denn physisch ist er nunmal nicht mehr da und das fehlt mir sehr. Ich muss aber auch zugeben, dass mich der Gedanke dass es ihn doch noch gibt auf eine Art und Weise, sehr tröstet und mir hilft.
Glaubt ihr an sowas ???
Gruß
ich weiss selbst nicht an was ich da glauben soll...
aber diese Geschichte, geht mir so verdammt nahe, dass ich es einfach glauben WILL, dass es wirklich danach irgendwie weiter geht, dass man Leute, die sensibel genug sind, nach dem Tod immer noch erreichen kann.
es macht zuminstest ein wenig Hoffnung, dass man selbst oder die Leiben die schon gehen mussten, nicht ganz aufhören zu existieren, und wenn wenigstens nur solange noch jemand da ist der sich an einen erinnert.
Ich glaube an sowas, und ich bin auch der meinung das ich weiss das es das gibt. Es gibt durchaus menschen auch wenn ich sie nicht als medium bezeichnen wuerde, die kontackt mit den "toten" oder umherschwirrenden seelen aufnehmen koennen, viele von ihnen werden als schizophren abgestempelt (von wegen 2 persoenlichkeiten und bla) (Damit schliesse ich die krankheit NICHT aus) Aber das ist ein phenomena das sich schon seit era's wiederspiegelt und immer wieder auftritt, kinder sehen tote, alte menschen sehen tote, kinder sprechen mit einem fuer aussenseitern imaginaeren freund... (wer weiss wie imaginaer er wirklich ist?) etc... auch ich hab zwiespaltige erlebnisse hinter mir, als ich 16 war besuchte mich meine heute tote freundin im traum und bettelte mich um verzeihung weil sie nicht auf mich hoerte... nen paar monate spaeter erfuhr ich das sie an dem zeitpunkt als ich sie "sah" dabei war zu sterben (und das auch tat) da sie nicht auf mich hoeren wollte (hatte eine vorahnung) nunja... ihr denkt euch woher ich weiss das es dann und dann war... ich wachte natuerlich auf nachdem sie weg war da mich der traum sehr mhm erschrocken und verwirrt hatte... und guckte als erstes auf die uhr neber mir... und die eltern sagten mir dann das sie tot sei als ich bei ihr anrief, und ich wurde wieder an das geschehen erinnert (kam halt alles wieder hoch) und fragte nunmal nach einzelheiten zwecks Datum,Uhrzeit... und somit konnte ich dann auch 1 und 1 zusammen zaehlen...
Das ist nun eine von vielen "begegnungen" die ich hatte auch die "erste" dieser art... aber ich bin mir sicher das es durchaus viele gibt die das erleben... die meissten echten jedoch uebertrampelt werden zwecks der ignoranz und vor allem angst der anderen, und die schalachtane die daraus kapital schlagen mit der psyche anderer zu spielen...
Auch glaube ich an eine andere "welt" nennen wir es himmel/hoelle/totenwelt/astrale welt/orrangenhautwelt/blablubb. Ein name ist eh nur schall und rauch meiner ansicht nach... (ok ist ganz hilfreich um wen zu rufen... man kann ja net mal so umher rufen "hey du mitm roten pullie" ) :D
Ich mein was ist der mensch? bzw "jedes" lebewesen um einen herrum? Es ist eine Seele die von einem koerper umhuellt und geschuetzt wird... was stirbt wenn man stirbt oder tier oder pflanze? Auch aus wissenschaftlicher hinsicht stirbt der koerper... aber was passiert aus der seele? sie wird fuer "uns" unsichtbar... und eventuell wenn sie ihre reise antritt (wohin auch immer das fuehren mag) werden wir es fuer sie auch... ich glaube an die paralelen "welten" nicht an himmel und hoelle, im grunde leben wir alle irgendwie zusammen, und doch verhindert etwas das wir es mitbekommen genauso wie das sie es mitbekommen... sie werden dort ebenfalls "sterben" um dann eventuell hier weiter zu leben, ein kreislauf der nie durchbrochen wird... (vieleicht irgendwann mal... aber nicht in vorstellbarer zeit)
Es ist als waeren wir von einer glaswand getrennt... und manschmal wird ein mensch geboren, der diese glaswand sieht, und da durchblicken kann... eventuell die verstaubte wand so sauberwischt um das die andere seite ebenfalls zu ihm blicken kann (das mal irgendwie versuch bildlich dazustellen).
Es gibt aber auch faelle, wo nur dieser mensch sehen kann aber die anderen ihn nicht sehen koennen.. er hoert sie er fuehlt sie er sieht sie... aber das beruht auf einseitigkeit (das selbe ist auch andersterrum der fall)... Aber das ist eine gabe/fluch die nicht jedem zu teil gekommen ist auch wenn meiner meinung nach JEDER das potenzial dazu hat und irgendwo nur eine tuer oeffnen muss um es zu erreichen... aber aus bestimmten gruenden (was ich ebenfalls als um einiges besser betrachte also das es so ist) ist es dem grossteil verwehrt diese gabe zu nutzen geschweige zu erkennen.
Cweorthwen
26.04.06, 12:21
Hallo Dirk,
ich hab das hier an anderer Stelle auch schon mal berichtet, kann's aber nicht mehr finden, daher eben nochmal ;-)
Meine Mutter ist vor vielen Jahren an Krebs gestorben, das war sehr schlimm, sie ist langsam verhungert, konnte nichts mehr bei sich behalten, wurde immer weniger, und man steht ohnmächtig daneben. Wegen ihrer starken Schmerzen war sie ständig unter Morphium, hat nicht mehr viel mitbekommen, aber einen Tag vor ihrem Tod hatte sie noch einen lichten Moment und hat sich quasi von mir verabschiedet (daß das der Abschied war, war mir dann erst später klar). Sie fehlt mir heute noch oft, und in einem Augenblick wie diesem kommt alles wieder hoch und ich kämpfe mit den Tränen.
Ich hab mich auch oft gefragt, warum meine Mutter so leiden mußte, sie war auch so ein unendlich lieber Mensch, heute, nachdem ich mich seit einiger Zeit mit "Oberbegriff Esoterik" beschäftige, glaube ich, daß alles einen Grund hat, und auch irgendwo, daß wir uns unser Schicksal aussuchen. Manchmal ist das unverständlich, warum sollte sich jemand z.B. aussuchen von seinem Vater immer wieder mißbraucht zu werden, und ein anderer schwerste Verbrennungen zu überleben und den Rest seines Lebens immer wieder Operationen und Schmerzen über sich ergehen zu lassen (nur mal so zwei Beispiele an die ich gerade denken mußte). Aber irgendwie glaube ich doch, daß es so ist. Ich habe mir irgendwie meinen eigenen Glauben "zusammengeschustert".
Was weiter oben gesagt wurde, daß man erst wirklich stirbt, wenn niemand mehr an einen denkt, glaube ich auch, und ich finde diesen Gedanken auch sehr beruhigend. Vielleicht ist es nicht 100%ig logisch, da ich ja auch glaube, daß wir in unseren diversen Leben lernen, immer wiederkommen, in andere Existenzen.... aber für mich macht's trotzdem Sinn.
Vielleicht hilft dir das ein bißchen weiter?
Ich möchte dir auch noch erzählen, daß meine Mutter mich noch einmal besucht hat. Sie war schon einige Jahre tot, und ich hatte vor relativ kurzer Zeit die Magie "entdeckt", es war um Samhain, und ich denke es gab auch einen Vorfall, der dafür gesorgt hat, daß sie gekommen ist, und ich sie auch wahrgenommen habe, bzw. das was da kam überhaupt an mich rangelassen habe. Ich war gerade ins Bett gegangen, es war etwas klamm im Zimmer, ich hatte die Bettdecke bis zum Kinn hochgezogen, fror aber trotzdem - auf einmal änderte sich die Atmosphäre im Zimmer irgendwie, da war so ein Hauch, dann spürte ich, daß meine Bettdecke um mich festgesteckt wurde, und ich bekam einen Kuß auf die Stirn. Dann war sie wieder weg. Frag mich nicht, woher ich weiß, daß das meine Mutter war, denn gesehen habe ich nichts. Ich weiß trotzdem, daß sie es war.
Mein verstorbener Hund hat mich auch eine Weile "begleitet", in einer Phase in der ich nicht zumachen konnte gegenüber all dem was mich da so anflog an Energien (oder wie auch immer man das nennen will) - ich habe abends immer Haare von meinem Hund in meinem Bett gefunden (er war schon viele Jahre tot, ich inzwischen 2x umgezogen, es gab keine Möglichkeit, daß irgendwie Haare eines Hundes in mein Bett hätten gelangen können. Es gibt sicher viele, die das für Schwachsinn halten, aber ich glaube, daß er bei mir war, solange ich ihn brauchte, irgendwann war's dann damit auch (ganz unspektakulär) einfach vorbei.
Ich habe nicht oft Erlebnisse dieser Art, seit einiger Zeit lasse ich auch nicht wirklich etwas dieser Art an mich heran, habe anscheinend ein paar Türen die angelehnt waren wieder geschlossen, aber ich weiß trotzdem, daß ich mir diese Dinge nicht eingebildet habe - und ich kenne auch einige Leute, die regelmäßig "Kontakte" mit Verstorbenen die ihnen nahestanden haben, die sind für mich absolut glaubwürdig, ich stelle ihre Aussagen nicht in Frage.
Ich hoffe sehr für dich, daß du bald aus dem Schmerz und der Wut herausfindest, und dich in Gedanken an den schönen Zeiten, die du mit deinem Vater hattest erfreuen kannst.
Vielleicht helfen dir ja solche Berichte auch ein wenig dabei.
Lieben Gruß
Cweorthwen
Nu, habe ich dir nicht gesagt, daß du ein Zeichen entdecken wirst, wenn du nur richtig hinhörst? Jetzt kennst du die Antwort auf deine Frage über das Leben nach dem Tod, hast sie schneller herausgefunden als du zu hoffen gewagt hast...
Beschäftige dich auch weiterhin mit dem Thema, das ist gut so und völlig richtig.
Den Schmerz und die Traurigkeit wirst du wahrscheinlich nie ganz überwinden. Aber du kannst lernen, damit umzugehen, damit zuleben, und dann hast du schon viel erreicht.
lG
Hallo ihr,
vielen Dank für die lieben Antworten. Ich weiß nicht wie ich euch meinen Zustand beschreiben soll. Irgendwas zwischen, manchmal gut und manchmal am Boden. Also wie gehabt nur etwas distanzierter. Beschäftige mich auch weiterhin mit dem Thema. Lese mich tot im Internet darüber und habe einen Kontakt knüpfen können, eine sehr nette Frau die ihre Tochter verloren hat und danach zufällig an eine ältere Dame geraten ist , die den kontakt hergestellt hat. Sie schreibt mir das sie total begeistert war, ihr wurden Sachen gesagt, die keiner wissen konnte usw.
Was Sie der Tochter in den Sarg reingelegt hat usw, usw.
Klingt unglaublich aber irgendwie ehrlich was sie da schreibt. Sie hat mir angeboten meine Mail Adresse an die Dame weiterzugeben damit diese sich bei mir melden kann. Ich habe zugestimmt, was soll mir schon geschehen. Was sehr wichtig für mich war und sie auch ohne Nachfragen mir geschrieben hat ist, dass sie selber 1. nichts von denen hält die Geld dafür nehmen und halt das diese Dame nichts dafür will. Sie lebt nicht davon, macht das am WE. Sie sagt es sei ne Gabe die sie bekommen hat und wenn sie dafür Geld nehmen würde, wäre das ne sauerei. Ne ganz normale Dame in ner ganz normalen Stadt mit ner stinknormalen Telefonnummer die man wählt.
Ich warte noch auf Antwort von ihr. Wer weiß ob das was wird oder nicht aber ich bin neugierig und habe, so denke ich, nichts zu verlieren, nichtmal Geld. Das schlimmste was mich erwartet ist ne Entäuschung aber wie entäuscht soll ich schon sein nachdem mein Vater nicht mehr da ist. Selbst wenn es stimmt und es mich baff macht, ändert es nichts daran, dass er nicht mehr unter "uns" ist. Aber ich muss zugeben, es wäre ein schöner kleiner Trost.
Schade, dass hier keiner soetwas mal gemacht hat. Würde mich sehr interessieren.
Lieben Gruß allen
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